Tête à distance in Corona Zeiten

Not macht erfinderisch! Da ich nur eine Bahn habe, stellte sich die Frage: Wie kann man Abstand voneinander halten und trotzdem ein Tete spielen?

Hier eine Anleitung für ein „Spiel auf Abstand“:

Gespielt wird auf einer 10 m Bahn, mit einer Mittellinie bei 5 m. Die Spieler stehen sich hinter der Grundlinie gegenüber. Jeder hat sechs Kugeln (zwei Sätze), zwei Zielkugeln und ein Maßband. Die Zielkugeln sollten gekennzeichnet sein, damit sie nicht verwechselt werden. Einer der Spieler legt seine Zielkugel auf die Mittellinie, danach wird ausgeworfen und die nähere Kugel gewinnt die Aufnahme.
Der Spieler holt seine Ziel Kugel und seine eigene Kugel zurück die Kugel vom Gegner wird mit dem Fuß zurück gespielt. Nach diesem System wird nach einer Aufnahme mit allen Kugeln umgegangen. Die eigenen Kugeln mit der Hand, die Gegnerischen mit dem Fuß.

Nun beginnt die Aufnahme. Die Sau muss über die Mittellinie und maximal 10 m weit geworfen werden. Der gegnerische Spieler nimmt sein Maßband und misst den Abstand zur Grund- und Seitenlinie. Mit diesem Maßvorgaben legt der andere Spieler seine Zielkugel auf das Feld. So entstehen zwei gleiche Spiel-Frames. Nun wird normal gespielt. Die erste Kugel wird geworfen, gemessen* und eine Kugel aus dem zweiten, gegnerischen Kugelsatz auf das Frame gelegt. Dann kommt der andere Spieler an die Reihe und es wird ebenso verfahren.
(* – Das Messen geschieht von der Zielkugel aus und zwar nach Entfernung und nach Uhrrichtung. Beispiel: 35,4 cm in 10 Uhr. Das mag ungenau wirken, spielt jedoch, was die Spielfreude angeht, keine Rolle!)

Ein Beispiel:

Zum besseren Vorstellen, habe ich die Uhr auf das Spielfeld projiziert, mittig zur grünen Zielkugel. So hat z. B. der Spieler 2 mit den blauen Kugeln, die eine in 6 Uhr mit Abstand 95cm und die Zweite in 9 Uhr mit Abstand 120cm liegen. Während rot die eine Kugel in 11 Uhr mit 52 cm und die Zweite in 7.30 Uhr mit 65 cm liegen hat.

Zusätzliche Regeln:
Eine Kugel, die kürzer liegen bleibt als die Mittellinie ist eben so aus, wie eine Kugel die das Spielfeld verlässt.
Wird beim Spielen eine Kugel im gegnerischen Frame getroffen, so ist die eigene Kugel aus und die getroffene Kugel wird an die Stelle zurück gelegt. Das macht es richtig tricki.

Am Ende der Aufnahme werden die Punkte gezählt, die eigenen Kugeln mit der Hand aufgenommen und die gegnerischen mit dem Fuß zurück gespielt. Nach jedem Spiel werden die Seiten gewechselt.

Noch ein Hinweis: Selbstverständlich fassen wir uns nicht ins Gesicht und waschen nach dem Spiel ausführlich die Hände!!!

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