Bau einer eigenen Boulebahn

Seit langem schon wollte ich einen Beitrag über den Bau meiner Boulebahn schreiben. Heute ist es soweit.

Ich hatte in meinem Beitrag über meine Parkinson Erkrankung schon erklärt, wie gut die großen Bewegungen beim Pteanque sich auf meine körperliche Verfassung und den Parkinson auswirken. Eines Abends hatte meine Frau die Idee, bei uns im Garten eine Boulebahn für mich zu bauen. Dadurch könne ich so oft wie möglich meiner „Boule-Therapie“ nachgehen. Glücklicher Weise hatten wir, zwischen einem großen Schuppen und der Bahnlinie, 12 Meter reine Wildnis zur Verfügung.

So wurde 2 Wochen später mit der Arbeit begonnen.  Als Hilfestellung habe ich mir vom Österreichischen Petanque Verband eine Bauanleitung aus dem Internet heruntergeladen. http://www.boule.at/upload/Boulebahnen.pdf Wirklich eine hervorragende Beschreibung für einen mehrschichtigen Aufbau.

Doch nun zum Bau. Es wurde 40 cm tief ausgekoffert,

dann mit Frostschutzschicht (Kiessand 0/32) befüllt und verdichtet.

 

 

Danach kam die Tragschicht (Split 8/16), wieder wurde gut verdichtet.

Es wurde der Rahmen (Kanthölzer 12 cm) gebaut,

mit der Ausgleichschicht 4cm hoch befüllt

und mit reichlich Wässerung verdichtet.

Zu guter letzt noch der Überwurf (2/5er Zweisplitt) und nach 4 Wochen trocknen – spielen, spielen, spielen……

 

Inzwischen wurde die Bahn so viel und bei jedem Wetter bespielt, dass sie nun, auch durch einige Ausbesserungen, relativ viele unterschiedliche Niveaus aufweist. Kleine Erhebungen, Mulden, harte und weiche Stellen, größere und kleiner Steinchen. Kurzum, hier sind schon einige hochklassige Partien zu Stande gekommen.

 

 

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